Ein besonderes Highlight für dieses Jahr fand am vergangenen Samstag statt. Wir haben zusammen mit den Kamerad*innen des Löschzugs 7 sowie den Feuerwehren aus Mettendorf, Burg-Niehl und Utscheid eine Gemeinschaftsübung durchgeführt. Teil der Übung waren auch der ELW sowie zwei Rettungswagen der DRK Ortsverbände Bitburg und Neuerburg.
Gegen 16.30 Uhr wurden die Wehren zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude alarmiert. Es war unklar, ob sich noch Personen im Gebäude befinden. Zeitgleich ereignete sich aufgrund angenommenen Sichtbehinderung durch den Rauch des Feuers ein Verkehrsunfall zwischen zwei PKW.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren konnten sofort drei Einsatzabschnitte gebildet werden. Einsatzabschnitt 1 wurde dem Brand zugeordnet. Die Kamerad*innen in Einsatzabschnitt 2 kümmerten sich um den Verkehrsunfall und der Einsatzabschnitt 3 hatte die Aufgabe, die Wasserversorgung für den Einsatz sicherzustellen. Letzteres wurde durch einen „defekten“ Hydranten in der Nähe des Brandobjektes notwendig.
In Einsatzabschnitt 1 stellte sich heraus, dass es in einer Halle, in der Tiny Häuser gebaut werden brennt und das sich dort noch zwei Erwachsene Personen befinden sollten. Das Feuer entstand durch unvorsichtige Kinder, die mit einem Feuerzeug gespielt haben. Besagte Kinder, insgesamt 5 Stück, hatten sich daraufhin im angrenzenden Stall versteckt. Lediglich ein Kind stand vor der Türe und konnte der Feuerwehr hinweise liefern.
In Einsatzabschnitt 2 waren PKW kollidiert. In beiden Fahrzeugen saßen jeweils eine Erwachsene Person und ein Kind. Bis auf ein Kind waren alle Personen eingeklemmt. Dementsprechend mussten die Autos mithilfe von Schere und Spreitzer großflächig geöffnet werden.
In Einsatzabschnitt 3 wurden mehrere hundert Meter Schlauchleitungen verlegt und Unterstützungspumpen eingesetzt. Diese waren wichtig, um das Löschwasser mit ausreichend Druck bis zur Einsatzstelle zu fördern.
Die Übung ergab, dass wir uns unabhängig unserer Wehren aufeinander verlassen können und einer Zusammenarbeit im Ernstfall nichts im Wege steht.
Insgesamt haben ca. 90 Einsatzkräfte aus 8 verschiedenen Wehren und 2 Verbandsgemeinden an der Übung mitgewirkt. Auch die Wehrleitung konnte sich persönlich von dem Können der Feuerwehrkamerad*innen überzeugen.
Wir danken an dieser Stelle der Firma Bauwagen-Tiny-House für die Möglichkeit, das Objekt zu nutzen. Lieber Stefan, das ist nicht selbstverständlich, daher vielen Dank!
Ebenso danken wir der Frauengemeinschaft, die uns im Anschluss an die Übung mit leckerem Fleischkäse von der Landmetzgerei Schares versorgt haben.

Am 21. März feierte Rudolf Neumann seinen 95. Geburtstag und blickt auf ein erfülltes Leben zurück.
Auch dieses Jahr wurde durch die Klapperkinder an Karfreitag und Karsamstag der Brauch des „Klapperns“ gepflegt. Unter der Leitung der beiden Kuppherren Jan Wagner und Paul Brenner haben die Kinder das ausbleibende Glockengeläut an beiden Tagen ersetzt. „Mohn, mohn, mohn, en Dotzend Eia odern Hohn“ wurde an jedem Haus gerufen, als die Klapperkinder sammeln gingen. Herzlichen Dank an alle Kinder für die Pflege unseres Brauchtums!
Am 28. März fand die Aktion “Saubere Landschaft” statt, bei der rund 50 Helfer den schlechten Witterungsbindungen trotzten, um die Umgebung, Straßenränder und Wirtschaftswege von Müll zu befreien. Das Gebiet wurde gründlich gereinigt – sehr positiv ist anzuführen, dass auf den Wanderwegen kaum Müll gefunden wurde. Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Beteiligung der Jugendgruppen, die mit viel Elan und Engagement dabei waren. Im Anschluss an die erfolgreiche Aktion fand ein gemeinsames Mittagessen im neuen Feuerwehrgerätehaus statt, bei dem alle Helfer sich stärken und den Tag gemeinsam ausklingen lassen konnten. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihren großartigen Einsatz!
Am 19. März feierte Matthias Heck seinen 80. Geburtstag. Geboren wurde er im Jahr 1946 in Laufeld, einem kleinen Ort in der Vulkaneifel. Dort wuchs er gemeinsam mit seinen drei Geschwistern auf. Nach seiner Schulzeit erlernte er in Wittlich den Beruf des KFZ-Handwerkers. Dieser Beruf führte ihn schließlich nach Bitburg, wo er auch seine spätere Ehefrau kennenlernte.