Brauchtum

Liebe Klapperkinder, liebe Bürgerinnen und Bürger aus Baustert,

auch wenn wir aufgrund von COVID-19 derzeit unser gewohntes Miteinander in Baustert nicht leben können, wollen wir aber nach allem greifen, das uns hilft, uns Hoffnung gibt und auch schönes Brauchtum weiter pflegt. Aus diesem Grund haben auch wir uns dazu entschieden, das Klappern in diesem Jahr nicht ausfallen zu lassen. Da wir nicht durch die Straßen ziehen können, werden wir dieses Jahr von zu Hause aus klappern. Mit unseren Klappern zeigen wir, dass wir zusammenstehen und füreinander da sind, dass wir eine Gemeinde sind. Dafür brauchen wir aber die Unterstützung von Euch und würden uns riesig freuen, wenn Ihr alle mitmacht! ALLE Bausterter können mitmachen, es ist egal wie alt oder jung Du bist! Ihr klappert einfach zu den vorgegebenen Zeiten vom Balkon, aus dem Fenster oder vor Eurem Haus. Geklappert wird am Karfreitag und Karsamstag jeweils um 7.00 Uhr, 12.00 Uhr und 19.00 Uhr, immer für circa 5 Minuten. Zusätzlich wird am Karfreitag, auf Wunsch des Pastors, auch noch einmal um 19.30 Uhr geklappert (besondere Betzeit für Erkrankte und Pflegende). Diesen Wunsch erfüllen wir natürlich gerne! DANKE für Eure Unterstützung und bereits jetzt eine schöne Osterzeit!

Bleibt alle gesund und herzliche Grüße von den diesjährigen Kuppherrinnen Lilli Hontheim, Hannah Neumann und Noemie Ullmann

PS: Für alle Bastler unter Euch hier noch ein Link, um „relativ“ einfach eine Klapper zu bauen: https://bit.ly/2UuMUye

Die Gemeinde bedankt sich für das Engagement in dieser Zeit und unterstützt die tolle Aktion in vollem Umfang! Klappert alle mit!

Ihr/Euer Ortsbürgermeister Udo Brück

Am Sonntag, 27. Oktober fanden sich knapp 40 Seniorinnen und Senioren aus der Dörfergemeinschaft BBFHHM in Baustert im Jugendheim ein, um miteinander einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und guter Unterhaltung zu verbringen. In diesem Jahr war die Gemeinde Baustert Veranstalter. Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Udo Brück spielte der sechsjährige Felix Boesen ein Lied auf dem Klavier zur Einstimmung auf den Herbst. Anschließend übernahm Senta Thome-Boesen das Mikro. Sie kündigte allen Anwesenden das Musical „Fremde werden Freunde“ an, dass Kinder der KiTa im Sommer einstudierten und hier noch einmal aufführen wollten. Viel Liedtext und Aktion wurden von den Kleinsten bravourös dargeboten. Im Anschluss wurden mit den Seniorinnen und Senioren drei gemeinsame Lieder gesungen. Ein tolles Unterhaltungsprogramm, dass die Kleinsten den Ältesten vorführten und allen Anwesenden hörbar gut gefallen hat. Vielen Dank an die Kinder sowie Senta Thome-Boesen und Anne Scholtes, die das Musical einstudierten. Im Anschluss an das vorbereitete Programm wünschte Ortsbürgermeister Brück allen einen schönen Nachmittag in geselliger Runde und eröffnete das reichhaltige Kuchenbuffet, aber nicht ohne sich bei allen Helferinnen und Helfern des Gemeinderates sowie für die Kuchenspenden zu bedanken.

In Baustert haben die Kinder und Jugendlichen des 4. bis 8. Schuljahres in den vergangenen Wochen mit enormem Einsatz die Vorbereitungen zum Hüttenbrennen erledigt. Dazu wurden Reisig, Hecken und Bäume gefällt und zusammengetragen. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurden die Weihnachtsbäume eingesammelt. Anhängerweise wurde das Brenngut zum „Kreuzberg“ transportiert, wo das Hüttenfeuer am Schafsonntag aufgestellt wird. Die Jugendlichen freuen sich schon jetzt auf viele Zuschauer am Sonntagabend nach Fastnacht um 19:00 Uhr!

Weil nach altem Brauch vom Gloria der Messfeier am Gründonnerstagabend an bis zur Osternachtsfeier die Glocken schweigen - um auch die Erinnerung an die "glockenlose Zeit" der ersten Jahrhunderte wach zu halten - werden Schlagbretter und ähnliche Holzwerkzeuge, sogenannte „Klappern“ genutzt, um die Gläubigen an regelmäßige Gebets- und Gottesdienstzeiten zu erinnern. Über 20 Mädchen und Jungen aus Baustert und Brimingen haben diese Aufgabe in unserer Heimatgemeinde begeistert wahrgenommen. Die Organisation liegt dabei in der Hand der „Chefs“. Die Kuppherren Alexander Brück und Steffen Müller organisierten die Einteilung von mehreren Gruppen, die sich dann – vom Sammelpunkt „Dorfplatz“ aus - auf den Weg machten, alle Straßen in Baustert mit „Lärm“ zu erfüllen. Am Karfreitag und Ostersamstag konnte man dann die „große Schar“ beim „Sammeln“ beobachten. „Mohn, Mohn, Mohn, en Dotzend Eia odern Hohn“ hörte man an jedem Haus. Diesen Brauch zu pflegen, ist ein wunderbares Beispiel für gelebtes Engagement. Die Kinder und Jugendlichen führen diese Tradition begeistert fort. Ein großes Lob und ein recht herzliches Dankeschön an allen Mädchen und Jungen, die mit geklappert haben!

Das SWR-Fernsehen wird am Schafsonntag Aufnahmen zum Aufstellen des Hüttenfeuers, Sammeln der Dorfjungen, dem Feuer um 19 Uhr und Nauzenessen im Jugendheim machen. In der letzten Woche ist das SWR aufgrund unserer Website und Facebook auf uns aufmerksam geworden und telefonierte mehrfach mit Eurem Ortsbürgermeister. Ihnen hat das alles so gut gefallen, dass sie sich Baustert für ihren Dreh ausgesucht haben. Wir freuen uns sehr auf das Team des SWR am Schafsonntag und auf den Bericht in der Landesschau am Montagabend, 19. Februar ab 18:45 Uhr!

Weil nach altem Brauch vom Gloria der Messfeier am Gründonnerstagabend an bis zur Osternachtsfeier die Glocken schweigen - um auch die Erinnerung an die "glockenlose Zeit" der ersten Jahrhunderte wach zu halten - werden Schlagbretter und ähnliche Holzwerkzeuge, sogenannte „Klappern“ genutzt, um die Gläubigen an regelmäßige Gebets- und Gottesdienstzeiten zu erinnern. 24 Mädchen und Jungen aus Baustert und Brimingen haben diese Aufgabe in unserer Heimatgemeinde begeistert wahrgenommen. Die Organisation liegt dabei in der Hand der „Chefs“. Die Kuppherren Timo Schares, Alexander Brück und Steffen Müller organisierten die Einteilung von mehreren Gruppen, die sich dann – vom Sammelpunkt „Dorfplatz“ aus - auf den Weg machten, alle Straßen in Baustert mit „Lärm“ zu erfüllen. Am Ostersamstag konnte man dann die „große Schar“ beim „Sammeln“ beobachten. „Mohn, Mohn, Mohn, en Dotzend Eia odern Hohn“ hörte man an jedem Haus. Diesen Brauch zu pflegen, ist ein wunderbares Beispiel für gelebtes Engagement. Die Kinder und Jugendlichen haben die Tradition begeistert fortgeführt. Ein großes Lob und ein recht herzliches Dankeschön gilt allen Mädchen und Jungen, die mit geklappert haben!

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