Brauchtum

Weil nach altem Brauch vom Gloria der Messfeier am Gründonnerstagabend an bis zur Osternachtsfeier die Glocken schweigen - um auch die Erinnerung an die "glockenlose Zeit" der ersten Jahrhunderte wach zu halten - werden Schlagbretter und ähnliche Holzwerkzeuge, sogenannte „Klappern“ genutzt, um die Gläubigen an regelmäßige Gebets- und Gottesdienstzeiten zu erinnern. Über 25 Mädchen und Jungen aus Baustert und den umliegenden Orten haben diese Aufgabe in der Ortsgemeinde Baustert begeistert wahrgenommen. Die Organisation liegt dabei in der Hand der „Chefs“. Die Kuppherren organisieren die Einteilung von mehreren Gruppen, die sich dann – vom Sammelpunkt „Dorfplatz“ aus - auf den Weg machen, alle Straßen in Baustert mit „Lärm“ zu erfüllen. Am Ostersamstag konnte man dann die „große Schar“ beim „Sammeln“ beobachten.

150314 ASL 2015 KAn der „ASL 2015“ am 14. März in Baustert haben insgesamt 28 Helferinnen und Helfer, insbesondere der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr, teilgenommen. Auch unsere neuen Mitbürger aus Somalia waren engagiert dabei. Um 09:30 Uhr machten sich somit insgesamt 5 Trupps mit Traktoren und Anhängern in alle Himmelsrichtungen auf den Weg, um an Straßenränder, Bachufern, Wirtschaftswegen und innerhalb der Ortslage Unrat aller Art einzusammeln, der achtlos von unseren Mitbürgern in der Landschaft „entsorgt“ wurde. Von alten Stühlen, Siloplanen, Spielzeug über Plastikabfälle bis hin zu Taschentüchern war alles zu finden. Nach knapp drei Stunden mussten dann wieder eine große Menge Abfalltüten gezählt werden. Die Großen und Kleinen Helfer fanden sich nach getaner Arbeit dann alle zum gemeinsamen Mittagessen „bei Anni“ ein. Zur Stärkung wurden Pizzabrötchen, Hamburger und Getränke gereicht. Ich möchte mich bei allen engagierten Helferinnen und Helfern, insbesondere bei der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Baustert, recht herzlich für ihren Einsatz bedanken!

Ihr Ortsbürgermeister

Seit Sonntag, dem 22. Februar ist auch in Baustert der Winter offiziell „verbrannt". Dafür sorgten die Kuppherren Marius Hotz, Elias Gansen und Florian Schmitz mit ihrer Mannschaft Bastian Hotz, Timo Schares, Marco Schares, Oliver Brück, Alexander Brück, Roman Kimmlingen, David Otten, Ansgar Dahm, Steffen Müller und Simon Müller, die das Holz für die Hütte zusammen getragen haben. Schon immer war es Brauch, auf diese Art der kalten und ungemütlichen Winterzeit den Gar auszumachen. Mit großer Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr wurde ein Kreuz mit Reisig und Stroh gebunden, was den Mittelpunkt des Hüttenfeuers bildete.

In Baustert haben die Kinder und Jugendlichen des 4. bis 8. Schuljahres in den vergangenen Wochen mit enormem Einsatz die Vorbereitungen zum Hüttenbrennen erledigt. Dazu wurden Reisig, Hecken und Bäume gefällt und zusammengetragen. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurden die Weihnachtsbäume eingesammelt. Anhängerweise wurde das Brenngut zum „Kreuzberg“ transportiert, wo das Hüttenfeuer am Schafsonntag von der Feuerwehr und den jungen Helfern aufgestellt wird. Die Jugendlichen freuen sich schon jetzt auf viele Zuschauer am Sonntagabend um 19:00 Uhr!

Liebe Kinder, Jugendliche und Eltern aus unserer Dörfergemeinschaft. Leider konnte dieses Jahr keine Kinderkappensitzung in Baustert stattfinden, da wir nicht genug Gruppen zusammen bekommen haben. 2015 möchten wir wieder einen Versuch starten. Es wäre sehr traurig, wenn diese Tradition nicht weiterleben würde. Deswegen hoffen wir auf eine rege Teilnahme im nächsten Jahr. Mitmachen kann JEDER! Gesucht werden Kinder und Jugendliche, die Spaß an Tänzen, Sketchen oder sonstigen Vorträgen haben. Von 3 bis 16 Jahren (oder auch älter, wer Lust hat)sind uns alle herzlich willkommen.Wir hoffen auch auf die Bereitschaft der Eltern, für ihre Kinder ein paar Stunden zum Proben zu opfern, damit wir einen lustigen Nachmittag verbringen können. Auch für die teilnehmenden Kinder ist ein

solcher Tag eine Besonderheit, an die sie sich immer erinnern werden. Wir bitten also um tatkräftige Unterstützung. Die Kinderkappensitzung findet am 07. Februar statt. Die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben. Bitte gebt bis zum 20. Dezember Bescheid, damit wir besser planen können. Martina Schmitz, Telefon 06527/93043

Weil nach altem Brauch vom Gloria der Messfeier am Gründonnerstagabend an bis zur Osternachtsfeier die Glocken schweigen - um auch die Erinnerung an die "glockenlose Zeit" der ersten Jahrhunderte wach zu halten - werden Schlagbretter und ähnliche Holzwerkzeuge, sogenannte „Klappern“ genutzt, um die Gläubigen an regelmäßige Gebets- und Gottesdienstzeiten zu erinnern. Über 20 Mädchen und Jungen aus Baustert und den umliegenden Orten haben diese Aufgabe in der Ortsgemeinde Baustert begeistert wahrgenommen. Die Organisation liegt dabei in der Hand der „Chefs“. Kuppherr Niklas Neuerburg organisierte in diesem Jahr die Einteilung von mehreren Gruppen, die sich dann – vom Sammelpunkt „Dorfplatz“ aus - auf den Weg machten, alle Straßen in Baustert mit „Lärm“ zu erfüllen. Am Ostersamstag konnte man dann die „große Schar“ beim „Sammeln“ beobachten. „Mohn, Mohn, Mohn, en Dotzend Eia odern Hohn“ hörte man an jedem Haus. Diesen Brauch zu pflegen, ist ein wunderbares Beispiel für gelebtes Engagement – und das schon in ganz jungen Jahren.

 

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