Einsätze 2021

Beispielbild HochwasserAm Nachmittag des 29.06. kam es zu einem Starkregenereignis in unserer Pfarrei. Dadurch stiegen in kürzester Zeit die kleinen Bäche sehr stark an, so dass es lokalen Überschwemmungen kam. Unter Anderem stieg der Pegel des Espichbaches im Eschbach so stark an, dass die Verrohrung unter der Straße die Wassermassen nicht mehr abführen konnte. Dadurch wurde der Eschbach über etwa 200m komplett überflutet. Da das Wasser auch große Schlammmassen mit sich führte war die Reinigung etwas umfangreicher. Zunächst suchten wir die Einlaufschächte in der Straße und öffneten sie. Dann ließ der Regen nach und der Pegel sank recht schnell. Mit Strahlrohren, Besen und Schaufeln und einem Radlader wurde die Straße dann notdürftig gereinigt, denn der nächste Einsatz in Hütterscheid stand schon an.

Hütterscheid hatte es etwas schlimmer getroffen. Hier wurden einige Keller und Hinterhöfe überschwemmt. Auch hier führte das Wasser viel Schlamm aus einem oberhalb der Ortslage gelegenen Maisfeld mit sich.

Da wir schon in Baustert im Einsatz waren, mussten die Kameraden/innen aus Oberweis und Brecht nach Hütterscheid ausrücken und uns dort unterstützen. Dafür einen herzlichen Dank!

Wir wurden auch noch nach Hütterscheid alarmiert, konnten dort aber nichts mehr ausrichten. Das Wasser war schon wieder soweit zurück gegangen, dass unsere Hilfe nicht mehr erforderlich war.

Die Feuerwehr Baustert war mit 9 Kollegen im Einsatz. Herzlichen Dank an euch! Ebenfalls herzlichen Dank an die freiwilligen Helfer, die nicht in der Feuerwehr sind und uns dennoch mit Material und Maschinen geholfen haben!

Beispielbild FeuerAm Mi.,24.März kam es in der Feilsdorfer Straße in Baustert zu einem Wohnzimmerbrand. Ursache dafür waren Glutreste, die unbemerkt in den den vor dem Ofen stehenden, aus Gummi gefertigten, Holzkorb gelangt waren.  Dabei entzündete sich das noch im Korb befindliche Restholz. Es kam zum Schwelbrand mit ausgedehnter Qualmentwicklung. Glücklicherweise schlug eine Rauchmelder Alarm, so daß ein Hausbewohner gerade noch Schlimmeres verhindern konnte. Er verbrachte den brennenden Korb gerade noch rechtzeitig nach draußen, während dessen ein weiterer Bewohner sofort die Feuerwehr alarmierte. 

Durch den Löscheinsatz wurde  der Bewohner vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Ein stationärer Aufenthalt war jedoch nicht nötig. 

Dieser Einsatz ist ein gutes Beispiel dafür, wie Rauchmelder Leben retten können. Hätten die Bewohner das Feuer nicht so früh schon bemerkt, wäre ihre Eigenrettung wegen der massiven Rauchausbreitung eines solchen Brandes – bei brennendem Gummi entsteht sehr viel sehr dichter und toxischer Qualm - etwas später nicht mehr so einfach möglich gewesen. Sie hätten vermutlich erst durch die Feuerwehr über Leitern gerettet werden können.

Im Einsatz war die Feuerwehr Baustert mit 12 Kollegen und der Rettungsdienst des DRK aus Neuerburg und Bitburg.

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