Freiw. Feuerwehr

Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Feuerwehr Baustert 2013 fand in diesem Jahr auf dem Golfplatz in Baustert statt. Wehrführer Werner Irsch begrüßte seine Kameradin und Kameraden und eröffnete die Sitzung.
Zum Inhalt gibt es eigentlich nur positives zu berichten. Während sich die meisten der Freiwilligen Feuerwehren über Mitgliedermangel beschweren, ist es in Baustert ganz anders. Hier hat man eher ein Platzproblem. Zur Zeit sind 24 Mitglieder in der Feuerwehr aktiv, und just genau so viele Spinde stehen den Leuten zur Verfügung. Aus der Jugendfeuerwehr sind aber in den nächsten 2 Jahren nochmals 5 neue Mitglieder zu erwarten, die ein Spind brauchen. Zugegeben, ein Luxusproblem, dass man sicher schnell lösen wird.
Zu erwähnen ist dabei auch, dass man nun auch zum ersten mal in der Geschichte der FF Baustert über ein weibliches Mitglied verfügt. Lisa Kauth ist 2012 eingetreten und verstärkt die Mannen bei ihrer Arbeit für die Allgemeinheit.

Auch bei der Jugendfeuerwehr steht alles auf Entspannung. 21 Kinder und Jugendliche sind derzeit aktiv, und sie werden von 6 Jugendwarten betreut. Die Jugendfeuerwehr Baustert zählt damit immer noch zu den größten ihrer Art im Kreis. 2013 steht ein einwöchiges Kreiszeltlager in Arzfeld an. Dort stehen wieder einige Abnahmen von Leistungsabzeichen und Jugendflammen an, zu denen wir jetzt schon viel Erfolg wünschen!
Beim Rückblick in das vergangene Jahr gab es ebenfalls einiges Bemerkenswerte. So ging es im Februar schon munter mit Einsätzen los. Bis Ende Juni konnten schon 8 Sirenensignale, die zum Einsatz riefen, verbucht werden. Es versprach ein turbulentes Jahr mit einem neuen Einsatzrekord zu werden, jedoch nahm es dann schlagartig ab. Mit einem Verkehrsunfall am 22. Juni war die Einsatztätigkeit der FF Baustert für das Jahr 2012 beendet. Dennoch hatten es die Einsätze in sich. Vom Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person, über Dachstuhlbrände und Hilfeleistungen bis zum Großfeuer war alles dabei.
Aber auch geübt wurde fleißig. 10 Übungen, davon eine mit den Kameraden aus Utscheid, 3 Funkübungen, 1 Atemschutzübung, 1 Notfalltraining, sowie die Abschlussübung in Oberweis standen zu buche. Dies alles neben den anderen zahlreichen Aktivitäten für unser Dorf, wie das Reinigen und Kontrollieren der Hydranten und Einlaufschächten, dem Aufbau des Hüttenbaumes und diversen Thekendiensten. Insgesamt standen 33 Termine (ohne Festbesuche) im Übungsplan 2012  zu Buche, und das ist eine ganze Menge!
Dazu kamen noch überörtliche Ausbildungslehrgänge und Seminare. Carlos Pajares und Simon Esch haben in 2012 den Grundlehrgang absolviert, Marius Schwarz und Simon Esch wurden zu neuen Atemschutzgeräteträgern ausgebildet und Thomas Mader und Christoph Hommer besuchten den Truppführer-Lehrgang. Die Krönung der Ausbildung wurde dann im Dezember erreicht, als insgesamt 24 Kameraden den Motorkettensägen-Lehrgang absolvierten, der in Baustert und Brimingen statt fand. 4 von den Absolventen kamen aus Biersdorf, einer aus Hütterscheid, 6 aus Brimingen und die restlichen 13 von der FF Baustert.
Alle diese Lehrgänge wurde mit Erfolg abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!!
Zum Abschluss standen auch in diesem Jahr wieder Beförderungen an. Für ihre Verdienste und ihr Engagement wurden folgende Kollegen befördert:
Vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann: Simon Esch und Johannes Hahn.
Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann: Frank Brück, Christoph Hommer und Carlos Pajares.
Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann: Günter Schaal.

 

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Den Männern gilt ein besonderer Dank, denn ihr Engagement ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich.
Dann durfte Werner Irsch noch zwei neue Ehrenmitglieder ernennen. Hans-Peter Esch und Klaus Pauls baten aus persönlichen Gründen nach 31jähriger, bzw. 35jähriger Mitgliedschaft um die Freistellung aus dem Feuerwehrdienst. Wenn auch ungern, so wurde dem Wunsch entsprochen. Es war dem Wehrführer jedoch eine Ehre, den beiden die Ernennungsurkunde überreichen zu dürfen und so zu gewährleisten, dass man sich nicht ganz aus den Augen verliert.

 

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Alles in Allem kann man in Baustert beruhigt in die Zukunft schauen, was den Brandschutz und die Zukunft der Feuerwehr angeht. Und da bildet Baustert leider schon fast eine Ausnahme in einer Zeit, in der auch im Feuerwehrbereich die Anforderungen an die freiwilligen Helfer immer umfangreicher, schwieriger und anspruchsvoller werden.
Auch ein besonderer Dank geht an die Bewohner unserer Pfarrgemeinde, sowie den anderen Vereinen und Ratsmitgliedern für die außerordentlich gute Zusammenarbeit!

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