Freiw. Feuerwehr

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Am 11.01.2014 trafen sich um 09:00 Uhr die Atemschutzgeräteträger der Frewilligen Feuerwehr Baustert-Brimingen-Hisel zu einem Übungstag im bausterter Gerätehaus. Unter Anleitung von Andreas Wehner (FF Mülbach), Sebastian Bretz und Werner Irsch (beide FF Baustert-Brimingen-Hisel) wurde das Thema Atemschutz noch einmal komplett durchleuchtet. Von der menschlichen Atmung, über Atemgifte und Gefahren der Einsatzstelle, bis hin zur Gerätetechnik und Such-, sowie Rettungstechniken im Atemschutzeinsatz wurde die Materie in theoretischen Unterrichtseinheiten behandelt. Auch ein Hohlstrahlrohrtraining stand auf dem Programm.

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Nach dem Mittagessen ging es dann in die Praxis. In einem abbruchreifen
 Haus konnte man sich so richtig austoben. Unter Anderem standen das richtige Vorgehen in einen brennenden Raum und das effiziente Absuchen von verqualmten Wohnungen nach vermissten Personen auf dem Programm. Auch eine komplizierte Menschenrettung mehrerer Personen wurde in dem mit einer Nebelmaschine eingenebelten Altbau durchgeführt. Die insgesamt 13Teilnehmer waren zwar am Ende des anstrengenden Tages ziemlich müde, aber es hatte sich gelohnt. Es war ein sehr intensives Training, aus dem jeder viel neues Wissen ziehen konnte, was jeden Einsatz unter Atemschutz für die Beteiligten wieder ein ganzes Stück sicherer macht. Ein besonderer Dank geht an die Familie Linkels für die Bereitstellung des Übungshauses, und an die Atemschutzwerkstatt in Sülm, die uns mit Übungsgeräten ausgestattet hat.

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Am Sonntag wurden im Rahmen des Feuerwehrfestes der Verbandsgemeinde Bitburg-Land in Brecht wieder viele neue Feuerwehrkameradinnen und Kameraden zum Dienst in der Feuerwehr verpflichtet. Mit 49 „Neuen“ waren es so viele wie wohl selten zuvor. Darunter auch 4, die ab jetzt helfen werden, den Brandschutz in Baustert sicherzustellen. Lisa Kauth, Christian Theis, Alexander Mayer und Christoph Baden haben den Eid vor Verbandsbürgermeister Josef Junk, dem Wehrleiter Klaus-Peter Dimmer und seinem Stellvertreter Günter Zeimentz abgelegt und damit offiziell den Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr Baustert-Brimingen-Hisel besiegelt. Sie haben bereits vor einem Jahr den Schritt gewagt und ihre Ausbildung begonnen. Der erste Teil beginnt immer in der Feuerwehr selbst. Anschließend steht ein 2-3 wöchiger Grundlehrgang in Wolsfeld an.
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Erst mit dem Ablegen der Prüfung im Anschluss an diesen Lehrgang sind sie für uns voll einsetzbar. Besonders freut es mich, dass mit Lisa, Christoph und Alexander wieder drei weitere Angehörige unserer Jugendfeuerwehr den Weg auch in die „große“ Feuerwehr gegangen sind. Das ist zwar Sinn und Zweck einer Jugendfeuerwehr, aber leider nicht selbstverständlich. Es wird oftmals berichtet, dass es hier und dort zu großen Anpassungsschwierigkeiten gekommen ist, denn die Uhren ticken bei den „Großen“ etwas anders als bei einer Jugendwehr. Wir versuchen daher die Kinder dazu zu bewegen, dass sie zwar mit 16 Jahren schon in die FF eintreten, aber bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres zusätzlich noch in der Jugendfeuerwehr bleiben. Ihnen fällt dadurch der Übergang nicht ganz so schwer und die Jugendfeuerwehr wird altersmäßig nicht so stark ausgedünnt. Des Weiteren bemühen wir uns alle, unseren neuen Kameradinnen und Kameraden mit offenen Armen zu empfangen und ihnen zu helfen, wo es nur geht. Natürlich sind auch weiterhin die bei uns herzlich willkommen, die vorher nicht einer Jugendfeuerwehr angehörten. So hat Christian den Weg zu uns gefunden. Auch er wird die gleiche Ausbildung bekommen wie die drei anderen und uns helfen für die Sicherheit unserer Bürger zu sorgen. Wir wünschen euch allen viel Spaß bei der Feuerwehr, und dass ihr immer wieder gesund nach Hause zurückkehrt!

auch in Baustert sind wir vom Unwetter nicht verschont geblieben. Die Feuerwehr Baustert wurde auf etwas unkonventionelle Art alarmiert, nämlich per SMS, da die Alarmierung über Sirene wegen des Stromausfalls nicht möglich war. Die Alarmierung war um 20.44 Uhr zunächst wurden wir nach Mülbach gerufen, wo das Oberflächenwasser im Bereich Bachstraße-Bergstraße die Straßen überspült hat und somit die anliegenden Häuser bedrohte. Hier wurde das Wasser mittels Sandsäcken abgeleitet und es ist kein weiterer Schaden entstanden. Wir konnten jedoch nicht viel tun, haben aber 3 Mann  hier abgesetzt, die die Mülbacher Feuerwehr unterstützt haben.
Nach Rücksprache mit der Einsatzzentrale wurden wir nach Koosbüsch geschickt, wo ein vollgelaufener Keller Arbeit machte.

Wir wählten bewusst den Weg über Baustert-Brecht, um zu schauen, ob diese Strecke frei war. Volltreffer, hier lag ein Baum quer über der Straße, den wir dann natürlich weggeräumt haben.
Auf der Weiterfahrt nach Koosbüsch mussten wir zwischen Brecht und Wißmannsdorf stoppen, weil hier die Straße durch einen umgefallenen Baum gesperrt war, der bereits von der Feuerwehr Oberweis bearbeitet wurde.
Um unsere Einsatzstelle auf dem Koosbüsch zu erreichen, wählten wir dann den forstwirtschaftlichen Weg, der bei der Brechter Mühle beginnt.

Angekommen auf dem Koosbüsch, hat sich die Lage vor Ort schon dermaßen entspannt, daß wir hier nicht mehr helfen konnten.
Als weiteres Einsatzziel wurden wir zur Staumauer Biersdorf gerufen, weil hier mehrere Bäume die Fahrbahn versperrten. Hier haben wir die Feuerwehr Biersdorf unterstützt, welche hier schon fleißig am Werk war.
Nach getaner Arbeit konnten wir uns dann wieder in Richtung Baustert bewegen, wo wir dann sämtliche Straßen kontrolliert haben, um sicherzustellen, dass hier keinerlei Gefahren für unsere Mitbürger mehr ausgehen.
Hier haben wir zwischen Brecht und Baustert noch einen kleineren Baum von der Straße geschafft. Auch kurz vor Berghausen hat ein gebrochener Baum in den Verkehrsbereich hineingeragt, wo wir dann die Spitzen des Baumes gekappt haben und die Straße von Ästen befreit haben.
Auf der Weiterfahrt nach Hütterscheid haben wir noch weitere abgebrochene Äste von der Straße geräumt.
Unseren letzten Einsatz hatten wir am 20.06.2012. Dieses war der Verkehrsunfall im Bruchweg. Noch 2 Tage und wir hätten ganze 365 Tage ohne Einsatz gehabt.
Gegen 00:25 waren wir wieder zurück in unserem Gerätehaus. Wir waren im Einsatz mit 9 Mann.

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Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Feuerwehr Baustert 2013 fand in diesem Jahr auf dem Golfplatz in Baustert statt. Wehrführer Werner Irsch begrüßte seine Kameradin und Kameraden und eröffnete die Sitzung.
Zum Inhalt gibt es eigentlich nur positives zu berichten. Während sich die meisten der Freiwilligen Feuerwehren über Mitgliedermangel beschweren, ist es in Baustert ganz anders. Hier hat man eher ein Platzproblem. Zur Zeit sind 24 Mitglieder in der Feuerwehr aktiv, und just genau so viele Spinde stehen den Leuten zur Verfügung. Aus der Jugendfeuerwehr sind aber in den nächsten 2 Jahren nochmals 5 neue Mitglieder zu erwarten, die ein Spind brauchen. Zugegeben, ein Luxusproblem, dass man sicher schnell lösen wird.
Zu erwähnen ist dabei auch, dass man nun auch zum ersten mal in der Geschichte der FF Baustert über ein weibliches Mitglied verfügt. Lisa Kauth ist 2012 eingetreten und verstärkt die Mannen bei ihrer Arbeit für die Allgemeinheit.

Auch bei der Jugendfeuerwehr steht alles auf Entspannung. 21 Kinder und Jugendliche sind derzeit aktiv, und sie werden von 6 Jugendwarten betreut. Die Jugendfeuerwehr Baustert zählt damit immer noch zu den größten ihrer Art im Kreis. 2013 steht ein einwöchiges Kreiszeltlager in Arzfeld an. Dort stehen wieder einige Abnahmen von Leistungsabzeichen und Jugendflammen an, zu denen wir jetzt schon viel Erfolg wünschen!
Beim Rückblick in das vergangene Jahr gab es ebenfalls einiges Bemerkenswerte. So ging es im Februar schon munter mit Einsätzen los. Bis Ende Juni konnten schon 8 Sirenensignale, die zum Einsatz riefen, verbucht werden. Es versprach ein turbulentes Jahr mit einem neuen Einsatzrekord zu werden, jedoch nahm es dann schlagartig ab. Mit einem Verkehrsunfall am 22. Juni war die Einsatztätigkeit der FF Baustert für das Jahr 2012 beendet. Dennoch hatten es die Einsätze in sich. Vom Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person, über Dachstuhlbrände und Hilfeleistungen bis zum Großfeuer war alles dabei.
Aber auch geübt wurde fleißig. 10 Übungen, davon eine mit den Kameraden aus Utscheid, 3 Funkübungen, 1 Atemschutzübung, 1 Notfalltraining, sowie die Abschlussübung in Oberweis standen zu buche. Dies alles neben den anderen zahlreichen Aktivitäten für unser Dorf, wie das Reinigen und Kontrollieren der Hydranten und Einlaufschächten, dem Aufbau des Hüttenbaumes und diversen Thekendiensten. Insgesamt standen 33 Termine (ohne Festbesuche) im Übungsplan 2012  zu Buche, und das ist eine ganze Menge!
Dazu kamen noch überörtliche Ausbildungslehrgänge und Seminare. Carlos Pajares und Simon Esch haben in 2012 den Grundlehrgang absolviert, Marius Schwarz und Simon Esch wurden zu neuen Atemschutzgeräteträgern ausgebildet und Thomas Mader und Christoph Hommer besuchten den Truppführer-Lehrgang. Die Krönung der Ausbildung wurde dann im Dezember erreicht, als insgesamt 24 Kameraden den Motorkettensägen-Lehrgang absolvierten, der in Baustert und Brimingen statt fand. 4 von den Absolventen kamen aus Biersdorf, einer aus Hütterscheid, 6 aus Brimingen und die restlichen 13 von der FF Baustert.
Alle diese Lehrgänge wurde mit Erfolg abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch!!
Zum Abschluss standen auch in diesem Jahr wieder Beförderungen an. Für ihre Verdienste und ihr Engagement wurden folgende Kollegen befördert:
Vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann: Simon Esch und Johannes Hahn.
Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann: Frank Brück, Christoph Hommer und Carlos Pajares.
Vom Oberfeuerwehrmann zum Hauptfeuerwehrmann: Günter Schaal.

 

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Den Männern gilt ein besonderer Dank, denn ihr Engagement ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich.
Dann durfte Werner Irsch noch zwei neue Ehrenmitglieder ernennen. Hans-Peter Esch und Klaus Pauls baten aus persönlichen Gründen nach 31jähriger, bzw. 35jähriger Mitgliedschaft um die Freistellung aus dem Feuerwehrdienst. Wenn auch ungern, so wurde dem Wunsch entsprochen. Es war dem Wehrführer jedoch eine Ehre, den beiden die Ernennungsurkunde überreichen zu dürfen und so zu gewährleisten, dass man sich nicht ganz aus den Augen verliert.

 

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Alles in Allem kann man in Baustert beruhigt in die Zukunft schauen, was den Brandschutz und die Zukunft der Feuerwehr angeht. Und da bildet Baustert leider schon fast eine Ausnahme in einer Zeit, in der auch im Feuerwehrbereich die Anforderungen an die freiwilligen Helfer immer umfangreicher, schwieriger und anspruchsvoller werden.
Auch ein besonderer Dank geht an die Bewohner unserer Pfarrgemeinde, sowie den anderen Vereinen und Ratsmitgliedern für die außerordentlich gute Zusammenarbeit!

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In den letzten Tagen ging es für die Bausterter Feuerwehr ganz schön zur Sache. Drei Einsätze in zwei Tagen ist die Bilanz, alles Gott sei Dank ohne Menschenschaden.

Eigentlich ging es schon in der Nacht zum Karnevalsdienstag los. Zwei Sirenen waren sehr deutlich zu hören, so dass nicht wenige dachten, es wäre die bausterter Sirene, die zum Einsatz ruft. Doch es handelte sich um die Alarmierung der Kameraden aus Bettingen und Oberweis. Es brannte im Saal vom Gasthaus Rinnen. Das Feuer konnten die Oberweiser noch gerade so in den Griff bekommen. Wären sie nur wenige Minuten später an der Einsatzstelle eingetroffen, so wäre das ganze Gebäude den Flammen zum Opfer gefallen. Dann wären wohl auch wir alarmiert worden.

So hatten wir noch eine kleine Gnadenfrist bis zur darauffolgenden Nacht.

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