Einsätze 2017

B150Am heutigen Montag wurde die Feuerwehr Baustert um 11:06 Uhr zu einem Gebäudebrand nach Hütterscheid alarmiert. Wegen der ungünstigen Zeit fanden sich zunächst nur 4 Mann im Gerätehaus ein.

Auf dem Weg zur Einsatzstelle zeigte sich von weitem schon eine massive Rauchentwicklung aus einer Scheune neben einem Wohnhaus. Am Brandobjekt angekommen stellte sich heraus, dass ein Abstellraum zwischen Scheune und Wohnhaus in voller Ausdehnung brannte. Dort gelagerte Möbel und Sperrmüll standen in Flammen. Sofort wurde der Schnellangriff des Feuerwehrfahrzeuges vorgenommen und angefangen, die Flammen einzudämmen. Währenddessen rüstete sich ein Kamerad mit Atemschutz aus und führte die Löschmaßnahmen fort. Des Weiteren musste noch eine Löschwasserleitung über ca. 80m vom Hydranten verlegt werden, die uns mit Löschwasser versorgte!

Ein Nachbar konnte uns glücklicherweise sagen, dass der Bewohner mit dem Auto weggefahren war, so dass wir davon ausgehen konnten, dass das Haus leer war.

Nach und nach trafen weitere Kameraden, die extra von ihren Arbeitsstellen aus Bitburg und Irrel gekommen waren, an der Einsatzstelle ein. Auch die Feuerwehren aus Bitburg, Biersdorf und Bettingen trafen ein und unterstützten uns und die Kameraden aus Hütterscheid.

Ein Trupp wurde unter Atemschutz ins Wohnhaus geschickt, um zu überprüfen, ob wirklich niemand zu Hause war und ob das Feuer irgendwo den Weg ins Haus gefunden hatte. Beides war Gott sei Dank nicht der Fall! Ein weiterer Trupp begann den Schuppen auszuräumen und das Brandgut abzulöschen. Dazu war später noch ein dritter Trupp notwendig.

Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäudeteile konnten verhindert werden.

Es zeigte sich hier ganz deutlich, was unser Feuerwehrauto leisten kann, wenn nur 3-4 Mann zur Stelle sind. Eine Menschenrettung wäre zur Not auch noch möglich gewesen, obwohl in den ersten Minuten nur 4 Mann vor Ort waren. Das Üben hat sich hier bezahlt gemacht!

Ein herzlicher Dank an die 8 Kameraden aus Baustert und an die anderen Kameraden der anderen Feuerwehren für die schnelle Hilfe! Besonders für diejenigen, die ihre Arbeitsstellen verlassen haben und teilweise 25 km gefahren sind, um uns zu unterstützen! Ihr Weg war nicht umsonst!

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