Freiw. Feuerwehr

uebers 150Am heutigen Samstag hat eine Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Baustert-Brimingen-Hisel, Mülbach, Hütterscheid und Oberweis stattgefunden. Die Übung wurde in diesem Jahr in Hütterscheid ausgetragen. Mit dabei war auch der Atemschutzservice aus Sülm.

Gegen 15:15 Uhr ertönten in Baustert und Umgebung die Sirenen. Beim Eintreffen in Hütterscheid wurden wir durch den dortigen Wehrführer Frank Meyers eingewiesen. Das Einsatzstichwort war „Brand einer Jagdhütte im Wald mit einer vermissten Person“.

Am Einsatzort angekommen, rüsteten sich unsere Atemschutzgeräteträger sofort aus, da die Aussenlöscharbeiten wegen der imaginären starken Rauchentwicklung anders nicht möglich waren. Die Wasserversorgung erfolgte aus einem Hydranten innerhalb der Ortslage in Hütterscheid, sowie mittels Wasserentnahme aus dem Bachlauf. Hierzu verlegten wir sämtliches Schlauchmaterial talwärts und kuppelten auf halber Höhe an die uns entgegenkommende Leitung der Kollegen aus Oberweis an.

Die Wasserentnahme am Hydranten sowie die Verlegung der B-Leitung bis zum Ortsschild, wo auch der Verteiler gesetzt wurde, wurde von den Kollegen aus Hütterscheid bewerkstelligt. Gleichzeitig brachten diese ihre Schlepperpumpe am Bachlauf in Stellung.

Die B-Leitung vom Verteiler beim Ortsschild, sowie die Leitung von der Wasserentnahmestelle am Bachlauf bis zum Oberweiser Feuerwehrauto, wurde von den Kollegen aus Mülbach und Brimingen gemeinsam verlegt.

Vom TSF-W aus Oberweis, welches bei der Grillhütte in Hütterscheid gestanden hat, haben die Oberweiser Kameraden die Wasserversorgung mittels B-Leitung bergan in Richtung des Bausterter Autos verlegt. Zudem hatten diese den Auftrag, die vermisste Person zu suchen, welche in Form eines Dummies irgendwo im Hang versteckt war.

Innerhalb kürzester Zeit hat die komplette Wasserstrecke gestanden und die Löscharbeiten konnten beginnen. Insgesamt wurde eine Leitungslänge von ca. 530 m. aufgebaut.

Alles in allem kann man sagen, daß die Übung recht gut verlaufen ist. Natürlich passieren auch immer kleinere Fehler. Sinn der Übung ist es, aus diesen Fehlern zu lernen, damit im Ernstfall die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren reibungslos funktioniert.

Im Nachhinein wurde die Übung analysiert, um eben unsere Leistungen zu verbessern. Dies ist natürlich bei dem ein oder anderen Bier geschehen, um auch die Kameradschaft untereiander zu vertiefen.

Vielen Dank an die Hütterscheider Kollegen, die diese Übung ausgearbeitet haben und uns anschließend mit Speis und Trank sehr gut versorgt haben. Vielen Dank geht auch an den Atemschutz-Service aus Sülm, der vor Ort war um unser PA-Material wieder zu komplettieren, damit unser Fahrzeug gleich wieder einsatzbereit war.
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