Sehenswürdigkeiten

kreuz8kkAuf der weitläufigen Gemarkung Baustert befinden sich heute (noch) neun (Wege-)kreuze aus der Zeit vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Davon befinden sich innerhalb der bebauten Ortslage vier Kreuze. Nachfolgend sind die Kreuze in Text und Foto dargestellt:

hilt kDie Bebauung der Brunnenstraße (alter Straßenname bzw. im Volksmund "Hilt" genannt) von der Abzweigung „Im Eck“ bis zu ihrer Einmündung in den „Kreuzberg“ stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. Die kleinen Höfe an der in einem Bogen ansteigenden Straße konnten ihre ursprüngliche Erscheinung bis heute im Großen und Ganzen bewahren. Im Einmündungsbereich „Im Eck“ wurde 1998 eine Brunnenanlage hergerichtet, nachdem dort eine Scheune abgerissen wurde und Freiraum entstanden war.

1998 wurde die gegenüberliegende große Scheune abgerissen, die bis dahin mit straßenbildprägend war. Die Streckhöfe Nr. 4 und 5 (Scheunentor datiert auf 1896) verengen die Straße im Auslauf der leichten Kurve und betonen so ihr Ansteigen auf Nr. 6 hin. Im oberen Verlauf der Brunnenstraße wurde von den Anliegern der bis dahin unbefestigte Trampelpfad zum „Eisenknapp“ Anfang dieses Jahrhunderts neu angelegt und mit einem Treppenaufgang befestigt.

ehrenm kDas Kriegerehrenmal an der Kirche wurde 1984 errichtet. An dieser Stelle stand bis Anfang der 80er Jahre ein Stallgebäude, welches von der Gemeinde erworben und abgerissen wurde. Bei der Errichtung des Denkmales kamen die Platten, die ursprünglich in der alten Kriegerkapelle an der Kirche angebracht waren sowie der zwischenzeitlich auf dem Friedhof angebrachte Votivstein, wieder zur Verwendung. Die Herstellung des Umfeldes (Dorfplatz) wurde von der Gemeinde Baustert finanziert, während dessen die Kosten für das Ehrenmal zwischen den Gemeinden Baustert, Brimingen, Hisel, Feilsdorf und Mülbach nach den Einwohnerzahlen aufgeteilt wurden. Die Planung und Bauleitung

a schul kDie alte Schule wurde 1860 erbaut und befindet sich heute im Privatbesitz der Familie Thome, von der ursprünglich auch das Grundstück für den Neubau stammte. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Aufgrund der wachsenden Schülerzahl entschloss sich die Gemeinde 1859/60 an dieser Stelle aus rotem Sandstein ein Schulhaus mit zwei Sälen zu errichten.
In den Kriegsmonaten 1944/45 befand sich im Schulkeller ein Luftschutzraum. Am 23. und 24. Februar 1945 wurde das Gebäude durch Beschuss stark beschädigt, infolge dessen fiel im März 1945 der Dachboden des Schulhauses zusammen, so dass bis zum Schuljahresbeginn 1949 dort kein Unterricht mehr abgehalten werden konnte. 1949, zunächst mit einem Schulsaal beginnend, wurde dort dann dort wiederum Unterricht abgehalten. Ab Ostern 1951 fand der Unterricht wieder bis zum Ende des Schuljahres 1959 in zwei Sälen statt. Dann erfolgte der Umzug in die neu errichtete Schule „Auf Kinnscheid“, die heutige Schulstraße.
Übrigens: Diese Schule

kapell kDie Gnadenkapelle wurde 1766 (1769?) aus Dank für die Geburt eines Kindes errichtet. Diese stand ursprünglich an der Kreisstraße nach Hütterscheid, kurz nach dem Ortsende. 1981 wurde die Kapelle einige hundert Meter weiter in Richtung Hütterscheid an den Waldrand an eine Wegegabelung versetzt. Dabei wurde die Kapelle als exakte Kopie unter Verwendung alter Werksteine und des Türeingangsgewändes, in dessen Keilstein sich die Datierung befindet, wiedererrichtet. Das Eingangsportal und die beiden Fenstergewände schließen in gedrückten Rundbogen. Über der Tür befindet sich eine kleine Figurennische. Das originale Türblatt ist im oberen Drittel offen.
Die vorgelagerte Baumallee

ki turm kDie heutige Pfarrkirche wurde 1965 – 67 als breit gelagerter Saalbau an den Turm, der noch von der Erweiterung der Kirche von 1900 – 1910 stammt, angebaut. Architekt des jüngsten Neubaus war Hans Geimer aus Bitburg. Der damals errichtete Turm steht heute an der Nordostecke des Neubaus, den Geimer als breit gelagerten Saalbau entwarf und mit Quadern aus rotem Sandstein verkleidete. Er verleiht dem Ortsbild seinen Akzent. Nicht nur durch die zentrale Lage in der Ortsmitte, ist die Kirche das ortsbildprägende Gebäude schlechthin im Dorf.

Im Inneren beherbergt das Kirchenschiff Teile der neuromanischen Ausstattung seines Vorgängers (Taufbecken, Stallen, Figuren und Kapitelle) sowie älteres Inventar, unter anderem ein jetzt in die Stirnseite des Altarblocks eingelassenes Retabel aus Sandstein von 1823, das die Grablegung zeigt, und Holzfiguren des 18. Jh. Das Glasgemälde von 1967 über der Empore zeigt das jüngste Gericht. Im Vorraum der Kirche