Brauchtum

Ein besonderes Highlight für die die Jungen der 4. bis 8. Klasse, ist in jedem Jahr, das Hüttenbrennen. Bereits Wochen vorher beginnt ein fest vorgegebenes und über Jahrzehnte weitererzähltes Szenario.

 

Die Hüttenjungen werden selbstständig!

Sie suchen einen geeigneten Wald aus und sprechen mit dem Eigentümer. Es wird sich selbständig verabredet um nachmittags und an den Wochenenden die notwendigen Materialien zum Verbrennen zu sammeln. Absprachen mit der Feuerwehr zum Einsammeln der Weihnachtsbäume und zum „Binden des Kreuz“ sind zu treffen. Die verbliebenen Landwirte werden um eine Strohspende gebeten, die diese alljährlich gewähren. Dazu zählt natürlich auch der Transport.

Die Beköstigung am Nachmittag ist mittlerweile traditionell fest in der Hand der Landmetzgerei Schares aus Baustert.
Mit Würstchen, Kakao und Kaffee werden die Helfer ungeachtet der Witterung oder anderer Unwegsamkeiten pünktlich unterstützt.

 

Anschließend fanden sich alle Helfer, zahlreiche Zuschauer sowie die angehenden Hüttenjungen und Mädchen im Jugendheim ein.
In der überlieferten Tradition ist das zuletzt getrautet Ehepaar für die Beköstigung aller Beteiligten verantwortlich. Dazu wird bereits am Vortag eine Sammelaktion in den Haushalten des Dorfes durchgeführt. Neben Eiern, Milch und Mehl darf es auch ein paar Euro für die Mühen der Hüttenjungen sein.

BILD

In diesem Jahr waren die „frisch Vermählten“ Nadine und Patrik Weber, die sich das JA-Wort gaben. Patrik, der selbst lange Jahre ein gestandener Hüttenjunge in Baustert war, hatte seine Ehefrau gut Instruiert, sodass sie entsprechend den strickten Regeln der Überlieferung mit Backen, Rühren und Kochen von Nautzen, Pudding, Eiern,Kuchen und Kakao keine Schwierigkeiten hatte.

Die Hüttenjungen in diesem Jahr waren:

„Kuppherr“ Niklas Neuerburg, …..