Gemeinde

Alois Scholtes ist am 16. Oktober 1922 in Baustert geboren und dessen ältester Mitbürger. Er ist über die vielen Jahrzehnte seinem Heimatdorf immer treu geblieben und hat auch hier seine Frau Anna noch vorm Zweiten Weltkrieg kennengelernt, die er dann im Juni 1948 heiratete. Im Jahre 2008 konnten die beiden das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feiern. Aus der Ehe gingen drei Jungen hervor. Beruflich war Alois als Maurer und Maurerpolier für ein Unternehmen in der Region tätig. Er begann seine Ausbildung schon im Jahre 1938, konnte diese aber erst 1948 – bedingt durch Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft - abschließen. Seine Frau kümmerte sich um den Haushalt, die Kindererziehung und die Nebenerwerbslandwirtschaft, die Anfang der 1970er Jahre aufgegeben wurde. Seit 1985 ist Alois im wohlverdienten Ruhestand und erfreut sich bis heute guter Gesundheit.

Baustert lädt herzlich zur diesjährigen Herbstwanderung ein. Nachdem wir bereits im Frühjahr dieses Jahres und Herbst 2016 gemeinsam gewandert sind, wollen wir es zur Tradition machen und wieder einen schönen Tag zusammen verbringen. Die Wanderung findet am Sonntag, 05. November. statt. Wir starten um 14:30 Uhr auf dem Dorfplatz und werden eine Art „Bildungswanderung“ machen. Was das genau bedeutet, wird einige überraschen. Streckenplaner in diesem Herbst ist Roman Kimmlingen, der sich ein bestimmtes „Wanderkonzept“ überlegt hat. Eilig werden wir es nicht haben und die Strecke wird nicht länger als 10 km sein, soviel sei verraten. Zum Abschluss kehren wir im Clubhaus der Golfanlage ein, wo wir die Möglichkeit haben, eine Kleinigkeit zu essen und natürlich unseren Durst zu stillen. Anmeldung ist nicht notwendig. Wegzehrung ist selbst mitzubringen. Eine längere Rast werden wir dieses Mal nicht einlegen. Gerne können auch BürgerInnen aus unserer Dörfergemeinschaft BBFHHM mitwandern! Wir freuen uns auf möglichst viele Teilnehmer. Sollte die Witterung es überhaupt nicht zulassen, werden wir einen anderen Termin finden.

Gregor Theis ist waschechter Bausterter, wo er am 09. September 1926 als jüngstes von drei Kindern geboren wurde. Aufgewachsen ist Greg, wie ihn alle nennen, im kleinen bäuerlichen Betrieb bis er 1944 im Alter von 17 eingezogen wurde. In den Niederlanden geriet er in amerikanische Gefangenschaft, wurde später an die Engländer übergeben und kehrte aus dem Süden Englands 1948 nach Baustert glücklicherweise zurück. Dort musste der zerstörte landwirtschaftliche Betrieb wieder neu aufgebaut werden.Im Jahre 1954 heiratete er seine 2015 verstorbene Frau Margarete, geb. Nosbüsch. Aus der Ehe gingen 5 Kinder hervor, wobei der ältestes Sohn im Alter von 2 Jahren an einer Blinddarmentzündung verstarb. Die Landwirtschaft führten beide bis zuletzt 2001 fort.

Im Bruchweg ist eine große Pappel von mehr als 20m umgefallen. Diese ist jetzt zwischengelagert gegenüber der Kapelle am Wegesrand. Die Gemeinde als Eigentümer gibt den Baum zur Aufarbeitung (Motorsägenschein erforderlich) oder zum Abtransport frei. Wer Interesse hat, meldet sich bitte beim Ortsbürgermeister (0170-2024595 oder 06527-933722). Foto siehe unten.

Die Arbeitskreise des Zukunfts-Check Dorf haben sich zwischenzeitlich mehrfach getroffen, um die verschiedenen Bereiche und Aufgabenstellungen abzuarbeiten. Auch die Fragebögen sind seit einigen Wochen ausgewertet. Gefreut hat uns, dass die Rücklaufquote von ca. 20 % sehr ordentlich war. Hieraus lassen sich Rückschlüsse ziehen, es ergeben sich Aufgabenstellungen für Arbeitskreise und Gemeinde sowie offene Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Sehr positiv sehen wir, dass 80 von 83 Bürgerinnen und Bürgern sehr gerne oder gerne in Baustert leben! Das bedeutet nicht, dass wir uns nun zurücklehnen und auf dem, was jetzt da ist ausruhen, sondern dass wir gemeinsam weiter an einer zukunftsfähigen Gemeinde und Dorfgemeinschaft arbeiten müssen. Wir wollen schließlich, dass auch in 10 oder 20 Jahren die Menschen in unserem Ort immer noch gerne oder besser noch sehr gerne leben möchten. Dazu werden die Arbeitskreise in den nächsten Wochen und Monaten aus den Ergebnissen punktuell einiges umsetzen, was sich aus der Befragung ergeben hat. Auch der Gemeinderat wird gefordert sein. Natürlich lässt sich nicht alles realisieren. Wir versuchen jedoch, auf die mehrfach genannten Dinge einzugehen und diese auch umzusetzen. Die finanzielle Ausstattung unserer Gemeinde spielt hier natürlich eine große Rolle. Auch sind vielfach Dinge angesprochen worden, auf die wir leider keinen so großen Einfluss haben wie zum Beispiel die Busverbindungen. Nichtsdestotrotz wollen die Arbeitskreise und Gemeindevertreter sich auch in diesen Fragen für unsere Bürgerinnen und Bürger stark machen.

 

Bei gutem Wetter fanden sich über 30 Wanderer jeden Alters am Maifeiertag auf dem Dorfplatz ein, um gemeinsam Baustert, seine Wege, die Natur und seine besonderen Plätze zu erkunden. Die Feilsdorfer Straße hoch und durch den Wald(weg) ging es über die Gemarkungsgrenze zuerst nach Hütterscheid zum ersten Aussichtspunkt, von dem aus unser Nachbarort, Weidingen und Altscheid zu sehen sind. Später am „Gipfel“ (ca. 420 m) von Baustert angekommen, konnte man kilometerweit sehen. Gemeinsam wurde erkundet, wo man welchen Ort vermutet oder es genau zu wissen glaubt. Von Bitburg, über Olsdorf, Brimingen bis hin zu Schankweiler konnten wir viele Ortschaften gut „identifizieren“. Nach der kurzen Pause ging es weiter Richtung Feilsdorf, wo die Feuerwehr Baustert am Rastplatz die Gruppe mit Getränken versorgte. Gut gestärkt wanderte man weiter über „Botzelt“ und die Gemarkung Oberweis bis nach Mülbach, links an der alten Müllkippe vorbei, bergab zu den Wasserfällen. Hier waren einige noch nie vorher gewesen und gerade die Kinder fanden es natürlich sehr spannend. Ab dort wurde durch den Schisserick zurück ins Dorf gewandert, wo man im Feuerwehrgerätehaus zum Abschluss für ein Weilchen einkehrte. Es hat allen sehr gut gefallen und bedanken möchten wir uns bei der Feuerwehr Baustert für die gute Verpflegung. Die nächste Wanderung kommt bestimmt. Wir freuen uns aufs nächste Mal! 

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